Einführung in die systemisch-konstruktivistische Aufstellungsarbeit
Als 1993 Gunthard Weber die Aufstellungsarbeit Bert Hellingers bekannt machte und als systemisch bezeichnete, lehnte die systemisch-konstruktivistische Welt eine so direktive, autoritäre und deutende Arbeitsweise ab. Nach einer langen Funkstille zwischen dem als „phänomenologisch“ bezeichneten und dem konstruktivistischen Ansatz der Aufstellungsarbeit wurden in den letzten Jahren mehr und mehr die möglichen Synergie-Effekte entdeckt. Aufstellungsarbeit ist unter konstruktivistischen Vorannahmen nicht nur möglich, sondern kann die lösungs-, ressourcen- und prozessorientierte Arbeit mit Einzelnen, Paaren und Gruppen enorm bereichern.
Ziel des Workshops ist es, wichtige Elemente davon kennen zu lernen, zu üben, in den eigenen Arbeitskontext zu übersetzen und auch kritisch zu beleuchten.

Referentin
Dr. Ruth Sander
Kosten
340,00 €
Termin
Freitag, 15. (10 Uhr)
bis Sonntag, 17. Juni 2012
Zielgruppe
Interessierte Personen, die in psychosozialen Kontexten tätig sind und ihr methodisches Repertoire erweitern wollen; PsychotherapeutInnen, BeraterInnen, TrainerInnen, Coaches, SupervisorInnen; TeilnehmerInnen systemischer Weiterbildungskurse
