Angst und Vertrauen

Systemische Therapie bei Ängsten und Zwängen

Systemisch und verhaltenstherapeutisch orientiert arbeitende Therapeut*innen beobachten gleichermaßen, wie Personen mit „Angst- und Zwangsstörungen“ ihre Symptomatik durch katastrophisierende Wirklichkeitskonstruktionen selbst produzieren und aufrechterhalten.

Systemische Therapie eröffnet die Möglichkeit, mit Patienten*innen die Art und Weise, wie sie diese angsterzeugende Wirklichkeit selbst herstellen, zu durchschauen und damit den ihr zugeschriebenen Realitätscharakter wieder zu entziehen. Dies geschieht auf der Metaebene der Beobachtung zweiter Ordnung. Sie konfrontiert die Personen nicht mit einer Reizsituation, sondern mit einer Entscheidungssituation. Mit der jederzeit möglichen Entscheidung zur Übernahme von Selbst-Verantwortung schafft sie die Bedingung für die Möglichkeit der Auflösung des Grundproblems von Angst- und Zwangspatienten: sie haben Selbstsicherheit und Selbstvertrauen ersetzt durch Absicherungs- und Vermeidungsverhalten. Sie lädt ein, wieder auf die andere Seite zu gehen: die Grundhaltung des Selbstvertrauens. Der personbezogene Fokus des therapeutischen Vorgehens steht in einem interaktionsbezogenen Rahmen, um die positive Funktion des „Problems Angst“ im Kontext der Geschichte der sozialen, partnerschaftlichen, familiären und beruflichen Systeme der Klient*innen zu rekonstruieren.

Termin WS-12-19
18. November 2019
bis 19. November 2019

Referent
Josef Heck

Kosten
259,– €

bei Anmeldung
bis 09. September 2019
239,– €

Unser Programm

Unser Programm als PDF zum dowloaden.

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