Ich fühle, also bin ich

Emotionsbasierte Verfahren in der systemischen Therapie

Emotionen sind die Basis des Lebens. Wie wir sie regulieren, bestimmt maßgeblich auch unsere psychische Gesundheit. Emotionsbasierte Verfahren können daher als ein Schlüssel für das Verstehen und die Therapie von Symptomen und „Störungen“ jeglicher Art eingesetzt werden, unter anderem haben sie sich bei depressiven Störungen, Ängsten, somatischen Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Suchtprozessen, Essstörungen, etc. bewährt. Emotionen können auch als Signale für unsere Bedürfnisse verstanden werden. Dennoch wurden Emotionen in der systemischen Therapie bisher tendenziell vernachlässigt. Für die Arbeit mit emotionalen Prozessen und deren systematischer Einbeziehung fehlen zudem oft die methodischen Vorgehensweisen.

An diesem Punkt setzt der Workshop an. Er vermittelt die theoretischen und vor allem praxisrelevanten Grundlagen, wie Emotionen gezielt exploriert und für das Erreichen therapeutischer Lösungen wirksam genutzt werden können. Gerade unangenehme Gefühle wie Angst, Wut, Scham und Trauer werden als Ressourcen betrachtet und für eine bessere Emotionsregulation der Klienten*innen genutzt. Methodisch werden sowohl emotionsfokussierte und schematherapeutische Modelle für systemische und lösungsorientierte Berater*innen und Therapeuten*innen vorgestellt. Sie werden demonstriert, theoretisch erläutert, in Kleingruppen eingeübt und im Plenum reflektiert. Die Teilnehmer*innen sind herzlich eingeladen, auch eigene Erfahrungen einzubringen.

Zielgruppe
Der Workshop versteht sich als Einführung in die Thematik. Vorwissen wird nicht vorausgesetzt.

Termin WS-12-20
19. Oktober 2020
bis 20. Oktober 2020

Referent
Michael Raisch

Kosten
259,– €

bei Anmeldung
bis 26. Juli 2020
239,– €

Unser Programm

Unser Programm als PDF zum dowloaden.

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