Verletzte Seele, verletzter Körper, verletzliche Sexualität

Sexuelle Probleme nach sexuellen Gewalterfahrungen

Sexuelle Gewalterfahrungen können schwere Störungen der Sexualität nach sich ziehen – und zwar nicht nur auf seelischer, sondern auch auf körperlicher und partnerschaftlicher Ebene. Der Leidensdruck der Betroffenen ist nicht selten immens, hängt doch die Frage, ob es ihnen gelingen kann, eine Partnerschaft aufzubauen und zu erhalten, auch davon ab, wie ihr Umgang mit Sexualität ist. Nicht wenige von ihnen sehnen sich außerdem danach, ihre verletzte Sexualität aus der Umklammerung der Traumafolgen zu befreien und sich mit ihren sinnlichen und erotischen Seiten auszusöhnen. Gleichzeitig trifft man bei den Betroffenen – aber auch bei ihren Therapeut*innen – häufig die Befürchtung an, es könne zu psychischen Krisen kommen, wenn man sich der Sexualität näher zuwende. Zusammen mit der Unsicherheit, wie mit dem Thema in der Psychotherapie umzugehen ist, wird eine solche Sorge leicht zum Hemmnis für Weiterentwicklung und paradoxerweise auch für dauerhafte Stabilisierung. Unter welchen psychischen, körperlichen und interpersonellen sexuellen Störungen leiden Betroffene von sexueller Gewalt? Gibt es behutsame und sichere Wege, das Thema Sexualität in die Behandlung zu integrieren?

Termin WS-11-19
11. November 2019
bis 12. November 2019

Referentin
Dr. med. Melanie Büttner

Kosten
259,– €

bei Anmeldung
bis 02. September 2019
239,– €

Unser Programm

Unser Programm als PDF zum dowloaden.

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